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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 07. Oktober 2022
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Vegetarier haben geringeres Risiko für ein Metabolisches Syndrom

Bei Teilnehmern der Adventist Health Study 2 haben Rizzo und Kollegen den Zusammenhang zwischen verschiedenen Ernährungsarten und dem Auftreten metabolischer Risikofaktoren beziehungsweise der Entwicklung eines Metabolischen Syndroms untersucht.

773 durchschnittlich 60-jährige Teilnehmer der Adventist Health Study 2 haben in Ernährungsfragebögen über ihr Essverhalten Auskunft gegeben. 35% waren Vegetarier, 16% Halbvegetarier und 49% Nichtvegetarier. Die Studienautoren ermittelten die Anzahl metabolischer Risikofaktoren (HDL-Cholesterin, Triglyceride, Glukose, Blutdruck, Bauchumfang) und berechneten die Wahrscheinlichkeit für ein Metabolisches Syndrom in Abhängigkeit von der Ernährung.

 

Eine vegetarische Ernährung hatte einen günstigen Einfluss auf sämtliche metabolischen Risikofaktoren, mit Ausnahme des HDL-Cholesterins. Das Risiko, an einem Metabolischen Syndrom zu leiden, war bei den Vegetariern weniger als halb so gross wie bei den Nichtvegetariern (Odds Ratio 0.44, p<0.001) – unabhängig vom sonstigen Lebensstil und demographischen Faktoren.

 

Konklusion der Autoren: Vegetarier haben ein geringeres Risiko als Fleischesser, an einem Metabolischen Syndrom zu erkranken. Die fleischlose Ernährung scheint sich günstig auf metabolische Risikofaktoren auszuwirken.

 

Link zur Studie

Diabetes Care 2011, online Publikation 16. März - Rizzo NS et al

13.04.2011 - dde

 
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