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Mikroalbuminurie beim Typ 2 Diabetes: ACE-Hemmer hat präventive Wirkung

Die multizentrische, doppelblinde, randomisierte Bergamo-Nephrologie-Diabetes-Komplikations-Studie (BENEDICT) untersuchte, ob Angiotensin-Converting-Enzyme Inhibitoren und Nicht-Dihydropyridin Kalziumkanalblocker, alleine oder in Kombination, einen präventiven Effekt auf eine Mikroalbuminurie beim hypertensiven Typ 2 Diabetiker haben.

1204 hypertensive Diabetiker, bei denen bei Studienbeginn normale Albuminwerte vorlagen, wurden randomisiert und erhielten mindestens eine 3 Jahre andauernde Therapie mit Trandolapril (2mg/d) plus Verapamil (SR 180 mg/d), Trandolapril alleine (2 mg/d), Verapamil alleine (SR 240 mg/d) oder Placebo. Der Zielblutdruck war 120/80 mmHg. Der primäre Endpunkt war die Entwicklung einer persistierenden Mikroalbuminurie (nüchtern Albuminexkretion am Morgen >20 ug/Min bei zwei unabhängigen Untersuchungen).


5.7% der Patienten, die Trandolapril und Verapamil erhielten, erreichten den primären Endpunkt. Bei alleiniger Trandolapril-Einnahme kam es bei 6% zur Albuminurie, bei alleiniger Verapamil-Einnahme bei 11.9% und beim Placebo in 10% der Fälle. Der unabhängige, geschätzte Akzelerationsfaktor, welcher den Effekt einer Behandlung in Bezug auf die Beschleunigung der Krankheitsprogression mit der anderen Therapie verglich, betrug:

  • für den Vergleich Trandolapril/Verapamil versus Placebo 0.39 (P=0.01)
  • für den Vergleich Trandolapril versus Placebo 0.47 (P=0.01)
  • für den Vergleich Verapamil versus Placebo 0.83 (P=0.54)

Trandolapril plus Verapamil und Trandolapril alleine verzögerten das Auftreten einer Mikroalbuminämie um den Faktor 2.6 respektive 2.1.


Konklusion der Autoren: Hypertensive Typ 2 Diabetiker mit normalen Urinalbuminwerten profitieren vom Einsatz des ACE-Hemmers, alleine oder in Kombination mit dem Kalziumkanalblocker. Das Eintreten einer persistierenden Mikroalbuminämie konnte signifikant reduziert werden.

 

Abstract

NEJM 2004; 351:1941-1951 - P. Ruggenenti et al

04.11.2004 - undefined

 
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