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Famotidin reduziert Risiko für Ulzera unter Aspirin beträchtlich

Aspirin wird in der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprävention breit eingesetzt. Nebenwirkungen sind peptische Ulzera und Oesophagitiden. In einer randomisierten Studie wurde nun der präventive Effekt von Famotidin auf die Inzidenz dieser Komplikationen untersucht.

404 Patienten, welche zur Kardioprotektion täglich zwischen 75 und 325 mg Aspirin einnahmen und endoskopisch kein Ulkus und keine Oesophagitis aufwiesen, erhielten randomisiert entweder zweimal täglich 20 mg Famotidin oder Placebo. Primärer Studienendpunkt war die Inzidenz neu aufgetretener Ulzera und Oesophagitiden in der Endoskopie nach 12 Wochen.

 

In die intention to treat Analyse flossen die Daten von 322 Patienten ein, welche mindestens eine Dosis des Studienmedikaments einnahmen. 82 Patienten wollten die Studie nicht beenden. Unter Famotidin traten innerhalb von 12 Wochen hoch signifikant weniger Ereignisse auf als unter Placebo:

  • Magenulzera: 3.4% vs. 15%, OR 0.20, p=0.0002
  • Duodenalulzera: 0.5% vs. 8.5%, OR 0.05, p=0.0045
  • Erosive Oesophagitiden: 4.4% vs. 19%; OR 0.20, p<0.0001

Nebenwirkungen wurden unter Famotidin 9 und unter Placebo 15 gezählt. 4 Patienten in der Placebogruppe erlitten eine obere gastrointestinale Blutung und mussten hospitalisiert werden.

 

Konklusion der Autoren: Der H2-Rezeptor-Antagonist Famotidin ist zur Verhinderung von Ulzera und Oesophagitiden bei Patienten unter niedrig dosiertem, kardioprotektivem Aspirin hoch effektiv.

Lancet 2009;374:119-125 - Taha AS et al

10.07.2009 - dde

 
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