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Entwicklung einer erektilen Dysfunktion unter Statintherapie lässt auf endotheliale Dysfunktion schliessen

Die Autoren dieser Studie untersuchten die Beziehung zwischen erektiler Dysfunktion (ED), kardiovaskulären Risikofaktoren und spezifischer Medikamente vor und 6 Monate nach Statintherapie.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen ED und der Atherosklerose. Medikamente, die bei der Atherosklerose verabreicht werden, haben verschiedene Auswirkungen auf die ED.

 

In die prospektive Beobachtungstudie wurden 93 Männer eingeschlossen, die eine kardiovaskuläre Klinik aufsuchten und bei denen der International Index of Erectile Function (IIEF) bestimmt wurde. Kardiovaskuläre Risikofaktoren und die medikamentöse Therapie eruierten die Autoren vor und 6 Monate nach Initiierung der Statintherapie. Vor Statintherapie betrug der mittlere IIEF-Score 21. 57% der Männer litten bereits an einer beeinträchtigten erektilen Funktion.

 

Nach Statintherapie betrug der mittlere IIEF-Score 6.5 (p<0,001). Bei 22% der Männer trat unter Statintherapie neu eine ED auf. Vor Statintherapie bestand kein Zusammenhang zwischen IIEF und individuellen kardiovaskulären Risikofaktoren. Nach 6-monatiger Statintherapie registrierten die Studienverantwortlichen Zusammenhänge zwischen niedrigen IIEF-Scores (r=0.62, p<0.001), Alter, Diabetes und Rauchen.

 

Konklusion der Autoren: Wird die ED unter Statintherapie diagnostiziert, scheint eher eine schwere endotheliale Dysfunktion zu bestehen. Dies beruht sehr wahrscheinlich auf die bereits etablierten kardiovaskulären Risikofaktoren.

 

Link zur Studie

Int J Clin Pract. 2006;60:141-5. - Solomon H et al

03.04.2006 - undefined

 
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