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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 07. Oktober 2022
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Einer Herzinsuffizienz kann vorgebeugt werden

Die Herzinsuffizienz ist der häufigste Grund für eine akute Hospitalisation. Die Autoren einer prospektiven Studie an über 20'000 Männern hat den Einfluss modifizierbarer Lifestyle-Faktoren auf das Herzinsuffizienzrisiko untersucht.

An der prospektiven Physicians' Health Study nahmen 20’900 offensichtlich gesunde, durchschnittlich 53-jährige Männer teil. Erhoben wurden Informationen zu folgenden sechs modifizierbaren Lifestyle-Faktoren:

  • Körpergewicht
  • Rauchen
  • Körperliche Bewegung
  • Alkoholkonsum
  • Einnahme von Getreide zum Frühstück
  • Früchte- und Gemüsekonsum

Endpunkt war das lebenslange Herzinsuffizienzrisiko.

 

Während eines mittleren Follow-ups von 22.4 Jahren entwickelten 1'200 Männer eine Herzinsuffizienz. Das lebenslange Herzinsuffizienzrisiko betrug für 40-jährige Männer 13.8%, für 70-jährige ohne bisherige Herzinsuffizienz 10.6%. Männer mit einer Hypertonie hatten ein höheres Risiko als solche mit normalem Blutdruck. Die Kombination von Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel, fehlendem moderatem Alkoholkonsum sowie fehlendem Getreide-, Früchte- und Gemüsekonsum war mit dem höchsten Herzinsuffizienzrisiko assoziiert (21.2%). Das geringste Risiko (10.1%) hatten Männer, welche mindestens vier der erstrebenswerten sechs gesundheitsfördernden Charakteristika erfüllten (Normalgewicht, nicht Rauchen, relgelmässige Bewegung, moderater Alkoholkonsum, Getreide zum Frühstück, Früchte- und Gemüsekonsum).

 

Konklusion der Autoren: Die Beachtung einer gesunden Lebensweise ist mit einem beträchtlich geringeren lebenslangen Herzinsuffizienzrisiko assoziiert.

 

Link zur Studie

JAMA 2009;302:394-400 - Djoussé L et al

22.07.2009 - dde

 
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