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Benazepril bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz

ACE-Hemmer haben bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz eine renoprotektive Wirkung. Eine randomisierte Studie hat nun die Effektivität und Sicherheit von Benazepril bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz evaluiert.

422 Patienten mit einer Niereninsuffizienz nahmen an der randomisierten Doppelblindstudie teil. 104 Patienten mit einem Serumkreatinin zwischen 132 und 264 µmol/l erhielten täglich 20 mg Benazepril (Studiengruppe 1). 224 Teilnehmer mit Serumkreatinin-Werten zwischen 265 und 440 µmol/l nahmen täglich entweder 20 mg Benazepril oder Placebo ein (Studiengruppe 2). Alle Patienten wurden zudem antihypertensiv therapiert; der Follow up betrug 3.4 Jahre. Primärer Endpunkt: Kreatininverdoppelung, terminale Niereninsuffizienz oder Tod. Sekundäre Endpunkte waren Änderung der Proteinurie und Progressionsrate der Niereninsuffizienz.

 

22% der Patienten in Studiengruppe 1 (initiales Kreatinin zwischen 132 und 264 µmol/l) -  alle unter Benazepril – erlitten eine Kreatininverdoppelung, eine terminale Niereninsuffizienz oder verstarben. In Studiengruppe 2 betrug die Rate an Patienten mit einem solchen Ereignis 41% in der Benazeprilgruppe versus 60% in der Placebogruppe (p=0.005). Dieser Effekt bestand unabhängig von der Qualität der Blutdruckeinstellung. Benazepril reduzierte den Grad der Proteinurie durchschnittlich um 52%, die Progressionsrate der Niereninsuffizienz  um 23%. Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen gleich häufig.

 

Konklusion der Autoren: Der ACE-Hemmer Benazepril hemmt die Progression einer bereits fortgeschrittenen Niereninsuffizienz bei Patienten ohne Diabetes mellitus signifikant.

 

Link zur Studie

NEJM 2005;354:131-140 - FF Hou et al

16.01.2006 - dde

 
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