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Prävalenz von Anämie und Eisenmangel bei Herzinsuffizienz

Viele Patienten mit Herzinsuffizienz weisen eine Anämie und / oder einen Eisenmangel auf, wie eine kürzlich im JAMA publizierte Studie zeigt.

 

Cleland und Kollegen untersuchten 4456 Patienten in einer Beobachtungsstudie. Patienten, die mit Verdacht auf Herzinsuffizienz an das Castle Hill Hospital in England überwiesen worden waren, wurden während einer Zeitdauer von 10 Jahren (2001-2010) für die Studie rekrutiert. Das mittelere Alter der Patienten betrug 73 Jahre und 60.5% waren Männer. 40.2% wiesen eine Linksventrikuläre systolische Dysfunktion (LVSD) auf. Bei den Patienten ohne LVSD hatten 26.3% ein BNP von über 400 pg/ml, 18.9% ein BNP unter 400 pg/ml und bei 14.6% lagen keine Messwerte für das BNP vor.

 

 

Resultate

Insgesamt wiesen 27.8% der Patienten in der Beobachtungsstudie eine Anämie auf, mit einer höheren Prävalenz von 33.3% bei den Patienten, für welche die Kriterien für eine Herzinsuffizienz (mit oder ohne LVSD) zutrafen.

 

Von den 1237 Patienten mit einer Anämie wiesen 643 eine milde Form und 240 Patienten eine schwere Form der Anämie auf.

 

Das Serum Ferritin wurde bei 3373 Patienten gemessen. Bei 10.7% betrug das Ferritin weniger als 30 ng/ml und bei 43.8% weniger als 100 ng/ml.  Die Prävalenz der Anämie war in dieser Studie nur schwach mit dem Ferritinwert assoziiert. Hingegen hatten die Patienten mit Anämie in der Regel eine tiefere Serumeisenkonzentration.

 

Eisenmangel wurde in der Studie über die Serumeisenkonzentration bestimmt. 14% der Patienten hatten ein Serumeisen unter 45 µg/dl und 36.6% unter 67 µg/dl.

 

Tiefere Hämoglobin Werte oder ein tieferes Serumeisen waren unabhängig voneinander mit einer höheren Mortalität verbunden in dieser Beobachtungsstudie.

 

 

Schlussfolgerung der Autoren

Anämie ist häufig bei Patienten mit Herzinsuffizienz und geht oft mit einem Eisenmangel einher. Sowohl die Anämie wie auch der Eisenmangel sind mit einer erhöhten Mortalität bei Patienten mit Herzinsuffizienz verbunden.

 

Link zu der Studie



05.09.2016 - fgr

 
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